Der übende Affirmationstyp
Wer Disziplin zum täglichen Üben besitzt, ist im Vorteil. Entspannung des Geistes und Ausgeglichenheit der Seele lassen sich durch tägliche Routinen mit Affirmationen trainieren. Die Möglichkeiten täglicher Übungen sind unerschöpflich. Worauf es einzig und allein ankommt, ist Kontinuität. Was man täglich tut, hinterlässt Spuren. Wie der stete Tropfen den Stein höhlt, formt die tägliche Praxis den Geist.
Beispiel und Anleitung für eine tägliche meditative Denkpraxis:
Sitzen Sie entspannt mit geradem Rücken auf einem Stuhl. Die Hände ruhen auf den Oberschenkeln, die Beine sind nicht überkreuzt. Atmen Sie tief ein, halten Sie die Luft für einen kurzen Moment an, atmen Sie dann hörbar alle Luft und alles Belastende aus. Nehmen Sie noch einen solchen tiefen Atemzug.
Lassen Sie Ihren Blick weich werden oder schließen Sie die Augen. Hören und schauen Sie nach innen, beobachten Sie aufmerksam, was dort geschieht, ohne selbst aktiv etwas zu tun. Lassen Sie alles kommen und gehen. Lassen Sie Entspannung zu.
In einem Zustand innerer Ruhe ist der Geist aufnahmebereit. Dies ist der optimale Zeitpunkt, seine Affirmation zu denken bzw. zu sprechen.
Denken Sie kraftvolle Gedanken, von denen Sie sich positiv unterstützt fühlen. Spüren Sie Ihre Affirmationen in dieser Trance auf. Gestatten Sie den Gedanken, in Ihrem Inneren Raum einzunehmen und Sie ganz auszufüllen. Nehmen Sie so Ihre Affirmation mit, wenn Sie in den Wachzustand zurückkehren. Die positive Kraft des Satzes wird Sie weiterhin begleiten und unterstützen.
Unabhängig davon, für welche Routine Sie sich entscheiden: Wiederholen Sie Ihre Affirmationen täglich bis zu 20 Mal - laut gesprochen, geschrieben oder gedacht, zu einer bestimmten Zeit oder zu unterschiedlichen Tageszeiten, einfach so oft Sie daran denken. Schließlich wird Ihr Unterbewusstsein die Sätze anerkennen und sie können von dort aus mühelos auf Sie zurückwirken.
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"Versäumt nicht zu üben die Kräfte des Guten."
(Johann Wolfgang von Goethe)


