Affirmationen machen stark.
Aus eigener Kraft.
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Nachdem mein erster Versuch, eine Affirmation anzuwenden nicht sehr erfolgreich war, da der gewählte Satz nicht passte, habe ich mir eine neue gesucht. Es sollte eine Affirmation sein die mir hilft, einen Wesenszug zu verändern bzw. zu mildern, der mich schon lange an mir stört: Meine Ungeduld (und manchmal Unbeherrschtheit) mit mir und mit anderen. Ein Verhalten, das mich schon häufig in unangenehme Situationen gebracht hat. Daran will ich arbeiten, und so habe ich mich mit der Affirmation Ich bin ruhig und gelassen vertraut gemacht. Sie soll mir helfen, Situationen zu meistern, in denen meine Ungeduld überhand nimmt.
In den ersten Tagen habe ich den Satz sehr häufig gedacht, ausgesprochen, wiederholt, bis ich merkte, dass er noch nicht perfekt ist. Ich schwächte die Affirmation ab in Ich werde immer ruhiger und gelassener.
Diese Affirmation begleitet mich mehr oder weniger intensiv seit Mitte Juli. Ich muss gestehen, dass es Tage gab, an denen die Affirmation "verschwand", an denen ich sie zur Seite geschoben habe, weil mir die Auseinandersetzung zu mühsam schien. Mittlerweile aber ist sie mir ein vertrauter Begleiter geworden. Ob ich meine Ungeduld jemals verlieren werde, weiß ich nicht, aber der Satz, in schwierigen Situationen gesprochen und/oder gedacht, hilft mir immer mehr dabei, mir eine Bewußtheit über mein Verhalten zu geben und damit mein Temperament zu zügeln. Auch in anderen Situationen - wenn ich z.B. das Gefühl, dass mir alles über den Kopf wächst - ist dieser Satz hilfreich. Er hilft mir, (An-)Spannungen zu lösen und meinem Denken wieder die richtige Richtung zu geben.
Ich habe mir vorgenommen, die Affirmation in den nächsten Wochen zu verstärken, nicht nur ruhiger und gelassener, sondern ruhig und gelassen zu werden.
U.F. 02. September 2006