Affirmationen machen stark.
Aus eigener Kraft.
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Hallo Konstanze,
es tut mir leid, dass ich mich nicht gemeldet habe. Zwar hab ich damals die Affirmation "Ich stehe für mich ein" gewählt, nach ein paar Tagen ist mir aber dann aufgefallen, dass ich mir diese Affirmation gar nicht merken konnte, und so hab ich mir eine andere ausgesucht: Innehalten unterstützt mich und tut mir gut.
Ich habe mir diese Zeilen aufgeschrieben, sie hier und da auch aufgehängt und immer wenn ich gemerkt habe, dass ich in ein altes Muster falle, also auf eine ganz bestimmte Art und Weise reagieren wollte, hab ich ganz bewußt nichts getan, sondern hab versucht, einfach nichts zu tun und nur zu spüren, was in mir und mit mir passiert... es hat mir geholfen, mich besser kennen zu lernen, mich selbst besser zu fühlen und danach zu handeln. Insgesamt bin ich ruhiger geworden, authentischer (finde ich!) und ich fühle mich besser (nicht immer, aber immer öfter...).
Vielen Dank für diese tolle Motivation, denn durch dieses Experiment ist mir das Ganze noch viel stärker bewusst geworden...Danke!
Liebe Grüße C. 9. April 2007
Assoziationen als Schlüssel. Ein Zwischenbericht
Affirmationen sind zunächst nur ein einfacher Satz. Wie jeder Satz kann er abprallen oder überhört werden: "Hier rein, da raus gehen". Eine Affirmation ist jedoch ein besonderer Satz, den man aktivieren und zum Leben erwecken kann. Ich habe festgestellt, dass sich dieser Prozess bei mir in 4 Stufen vollzieht.
(1) Da ist also dieser neue Satz, auf den ich mich einlassen möchte: Innehalten unterstützt mich. Diesen Satz muss ich im ersten Schritt begreifen und die ursprüngliche Bedeutung verstehen. In diesem Prozess werde ich mir aber vor allem über die persönliche Bedeutung bewusst, die dieser Satz für mich hat. Welche Hoffnungen verbinde ich damit? Welche Denkmuster werden in mir ausgelöst? Die häufige, bewusste und unbewusste Wiederholung meines Satzes hilft mir in diesem Prozess. Wenn ich mir über diese Punkte bewusst bin, habe ich die Affirmation für mich akzeptiert und bin bereit für Schritt zwei.
(2) Durch weiteres, regelmäßiges Beschäftigen und Wiederholen wandelt sich die Affirmation in eine Pinwand, an die ich meine täglichen Situationen heften kann. Ob und wie meine Affirmation mir jeweils weiterhelfen wird, zeigt sich dann, aber das Vertrauen wächst mit der Neugierde und der Begeisterung.
(3) Im weiteren Verlauf wird aus der Pinwand eine Wand, an die ich mich lehnen kann und die mir Halt und Orientierung bietet. Ich fühle mich stärker und sehe die Welt klarer. Es festigt sich ein Paradigma, das meine Rolle in der Welt stabiler werden lässt.
(4) Den vierten Schritt stelle ich mir so vor, dass meine Affirmation keine Wand mehr ist, sondern der Schlüssel, der die Tür in dieser Wand öffnet und zu einer nächsten Erkenntnis führt.
Umso besser, wenn ich diesen Schlüssel in Zukunft dann auch in der Hosentasche mit mir herumtragen kann.
B. 27. September 2006
(In dem letzten Satz nimmt B. Bezug auf die Affirmationskarten im Hosentaschenformat. Nähere Informationen finden Sie HIER.)