Affirmationen machen stark.
Aus eigener Kraft.
Immer wieder höre ich den Einwand:
"Entweder denkt einer negativ oder positiv. Man kann doch einen schwarzen Gedanken nicht durch einen weißen ersetzen. Wie soll das denn funktionieren?"
Wer eine so große Skepsis mitbringt, dem mag es unmöglich erscheinen einen positiven Satz anzunehmen.
Wie kommt es zu einer Blockade?
Affirmationen korrespondieren mit unserem Glauben über die Welt und den Überzeugungen, die wir früher gelernt haben. Eine Affirmation, die diesen gelernten Überzeugungen widerspricht, lässt sich zunächst nicht glauben: Man spürt Ablehnung, einen Widerstand gegen diesen Satz - so oder ähnlich fühlt sich eine Blockade an.
Wählen Sie zum Beispiel die Affirmation
"Glück fließt mir aus allen Richtungen zu", könnte es sein, dass Sie einen Widerstand spüren.
Sie denken und spüren "Das ist unmöglich", weil
Sie vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht oder häufig gehört haben :
"Du bist ja ein Pechvogel."
"Bei Dir geht doch alles schief."
"Glück haben doch nur die anderen."
Dann wird es Ihnen fast unmöglich sein, diese Affirmation zu nutzen. Sie werden sich innerlich dagegen wehren zu glauben, dass Sie nun auf einmal ein Glückspilz sein sollen.
Dieser alte Glaube hindert Sie die Person zu sein, die Sie jetzt sein wollen. Veränderte Lebensbedingungen fordern ein verändertes Denken.
Ich schlage in diesen und ähnlichen Fällen vor, eine neue Formulierung der Affirmation auszuprobieren, die sich richtiger anfühlt. Man darf auch dem alten "Glauben" noch Respekt zollen, entzieht ihm aber sanft den Boden, damit die neue Zuversicht wachsen kann. Probieren Sie es zum Beispiel mit einem Hilfsverb wie: "Ich kann..." oder "Ich darf..." oder auch "Ich gestatte..."
"Ich kann zulassen, dass mir Glück zufließt."
Eventuell müssen Sie sich aber auch eingestehen, dass die gewählte Affirmation einfach noch nicht zu Ihnen passt. Lassen Sie dann den Satz am besten ruhen, suchen Sie eine andere Affirmation aus.
Hinderliche Gedanken, die uns blockieren und unserem Persönlichkeitswachstum im Wege stehen, lassen sich mit hilfreichen Gedanken überschreiben, die größeres Selbstvertrauen ermöglichen und einen größeren Handlungsspielraum eröffnen.
Das Denken wird freier und großzügiger! Anstatt durch eine enge Sicht die Welt und die eigenen Möglichkeiten einzugrenzen, durchstößtdas Denken diese Grenze einer gelernten "persönlichen Wahrheit".
Lesen Sie mehr: Persönliche Wahrheit
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Jede noch so lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt." (Lao Tze)