Affirmationen machen stark
aus eigener Kraft
Wie macht man eine Affirmation?
Ein Beispiel
Bildung einer Affirmation
"Ich vertraue auf meine innere Stärke."1. In der Kürze liegt die Würze!
Der Satz ist kurz und prägt sich leicht ein. Es gibt keinen Nebensatz, nur eine Hauptaussage. Darauf kommt es an! Sie wollen sich nicht ablenken lassen, sondern Sie wollen konzentriert Ihr Ziel vor Augen sehen.
"Ich vertraue auf meine innere Stärke."
Vertrauen und Stärke sind die Worte, die in Ihrem Unterbewusstsein ankommen. Die Ich-Form macht es Ihnen möglich, dieses Vertrauen und die Stärke bereits im Augenblick des Sprechens auf sich selbst zu beziehen.2. Bleiben Sie im Hier und Jetzt!
Der Augenblick des Sprechens - das ist die Gegenwart. Formulieren Sie daher unbedingt im Präsens, denn hier liegen Ausgangspunkt und damit aller Anfang dessen, was sich zukünftig verändert.
"Ich vertraue..." drückt aus, was Sie jetzt im Moment des Sprechens tun, und was Sie ab jetzt auch immer häufiger in der Zukunft tun wollen. Es fühlt sich in diesem Moment bereits wie ein innerer Zustand an, etwas, das Sie jetzt schon tun können und das jetzt schon bei Ihnen ist. So lange Sie den Satz sagen, machen Sie diese gute innerliche Erfahrung und setzen die negative Kraft alter Denkmuster ausser Kraft, die sich hier einschleichen könnten.3. Nutzen Sie die Kraft des Positiven!
Nur positiv formuliert kann der Satz wirklich unterstützend wirken. Seine Hauptaussage erreicht Ihr tieferes, inneres Verständnis von sich selbst. Die Formulierung ist überzeugend für Ihr Unterbewusstsein, denn sie ist völlig klar und unmissverständlich positiv.
Lesen Sie zum Vergleich einmal den Satz: "Ich misstraue nicht meiner inneren Stärke."
Bemerken Sie beim Lesen, wie dieser Satz völlig anders wirkt? Obwohl er im Grunde die gleiche Aussage hat, kommt seine Bedeutung eher negativ an. Das Wort "misstrauen" ist so stark, dass selbst das darauf folgende "nicht" diesen Eindruck nicht mehr abmildern oder gar ins Gegenteil verkehren kann. Statt einen positiven Inhalt zu vermitteln, suggeriert dieser Satz geradezu ein Gefühl des Misstrauens.
Fazit: Vermeiden Sie unbedingt Vorsilben wie un- oder miss-, vermeiden Sie jedes nicht. Bleiben Sie konkret positiv, formulieren Sie das, was Sie WOLLEN und nicht das, was Sie nicht wollen.4. Glaube kann Berge versetzen
Die Hauptaussage des Satzes liegt darin, dass Sie innere Stärke besitzen. DAS müssen Sie wirklich und ernsthaft glauben!
Es mag ein negatives Denkmuster in Ihnen geben, das sich Ihnen zunächst einmal in den Weg stellt: "Wie kann ich stark sein, wenn ich eigentlich schwach bin?" Der Skeptiker in Ihnen wird Sie vielleicht davon überzeugen wollen, dass Sie schon immer schwach waren und dies auch bleiben sollen... Seien Sie geduldig mit Ihrem inneren Skeptiker und überzeugen Sie ihn vom Gegenteil!
Sagen Sie ihm immer wieder: "Ich vertraue auf meine innere Stärke."
Ihre inneren Bedenken mögen berechtigt sein: Sie fühlen sich nicht immer stark. Aber die Affirmation erinnert Sie zu Recht deutlich daran, dass Sie eine natürliche Kraft und Stärke in sich haben, zu der Sie immer wieder zurück finden können und die Sie dann ganz wie von selbst unterstützt. Sie geben ihr den richtigen Stellenwert. Sie geben Ihrer inneren Stärke mehr Bedeutung und verleihen ihr somit die Kraft in Ihnen weiter zu wirken.Sie brauchen sich nichts vorzumachen:
Jeder Mensch ist stark und jeder Mensch ist auch schwach. Sich Schwäche einzugestehen, ist aber schon wieder eine Stärke, weil Sie anerkennen, dass es Momente gibt, in denen Sie auch schwach sein müssen und schwach sein dürfen. Das macht Sie zutiefst menschlich.Glauben Sie an sich selbst!
Versetzen Sie damit die Berge, die Ihrem persönlichen Glück im Wege stehen.
"Glaube an Dich selbst, Mensch, glaube an den inneren Sinn Deines Wesens..." (Johann Heinrich Pestalozzi)